Vorzeit & Kelten



steinzeitlicher Schabekeil

Das etwa 100.000 Jahre alte Werkzeug wurde benutzt, um Fleischreste vom Fell eines erlegten Wildes abzuschaben und damit für das Gerben vorzubereiten. Der Besitzer des Schabekeils muss allerdings nicht auf der Gemarkung des heutigen Ladenburg gehaust haben. Der Schabekeil kann auch angeschwemmt worden sein - nur 20 km Luftlinie entfernt ist der Fundort des Unterkiefers des weltberühmten "Homo Heidelbergensis". Deshalb ist in der gleichen Vitrine ein Abguss vom Original ausgestellt.




vorzeitliche Knochenfunde

Die meisten der ausgestellten vorzeitlichen Tierknochen wurden beim Bau des Neckarkanals geborgen. Einige stammen aus der Kiesgrube eines ortsansässigen Bauunternehmens.




Bandkeramiker

Die Bandkeramiker waren vor fast 8.000 Jahren die ersten sesshaften Siedler die hier Spuren hinterließen. Sie markieren den Wandel vom Jäger und Sammler zum Ackerbauer und Viehzüchter. Die Vitrine zeigt neben auswechselbaren Pflugschaaren auch Töpferware mit dem auffälligen Bandmuster nach dem die gesamte Epoche benannt wurde.




Vollgriffschwert

Aus der jüngeren Urnenfelderzeit (ca. 900 v.Chr.) stammt das gezeigte Vollgriffschwert. Es gibt nur drei solche Schwerter in deutschen Museen.




die Kelten

vom Stamm der "Helveter" siedelten ca. 200 v.Chr. von Heidelberg auf Ladenburger Gebiet um, wo sie bis 50 v.Chr blieben. Eine Viereckschanze zeugt von der Größe der Siedlung. Lanzenspitze und Schildbuckel, Mühlstein und Töpferware aber auch Schlacke aus den Rennfeueröfen zur Eisengewinnung sind interessante Hinterlassenschaften für die Archäologen.







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