Willkommen im Lobdengau-Museum

100 Jahre Museumsgeschichte!

Das heutige Lobdengau-Museum ist aus dem fr�heren Heimatmuseum im Renaissancehaus in der Kirchenstra�e (heute �Restaurant Sackpfeife�) hervorgegangen. Dort wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine �St�dtische Alterth�mersammlung� angelegt, die offiziell im Jahre 1909 vom badischen Gro�herzog als Museum eingeweiht wurde.

Nach kriegsbedingter Schlie�ung wurde das Museum 1950 unter der Leitung von Dr. Berndmark Heukemes († 2009) wiederer�ffnet. Das Lobdengau-Museum Ladenburg befindet sich seit 1968 im Bischofshof, der fr�heren Nebenresidenz der Wormser Bisch�fe. Das Geb�ude in seiner heutigen Form stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Markant ist die restaurierte Bemalung der Fassade nach manieristischer Art. Nachdem Ladenburg im Jahre 1705 ganz in kurpf�lzischen Besitz �berging, war der Bischofshof Sitz des kurpf�lzischen Oberamtes und sp�ter des Amtsgerichts.

Die Sammlungen wurden wesentlich erweitert. Das Museum enth�lt nicht nur bedeutende Funde zur r�mischen und mittelalterlichen Stadtgeschichte, au�ergew�hnlich ist auch die Ausstellung bemalter Bauernm�bel aus dem Odenwald.

Der Name �Lobdengau� ist die Bezeichnung einer mittelalterlichen Gaugrafschaft im heutigen S�dhessen und Nordbaden mit dem Hauptort Ladenburg, dem fr�heren Lobdenburg. Dieses geht zur�ck auf das r�mische Lopodunum, welches 98 n. Chr. von Kaiser Trajan mit allen Rechten einer r�mischen Stadt ausgestattet wurde. Somit ist Ladenburg wohl die �lteste deutsche Stadt rechts des Rheins.